Wir sind dann mal los
Frei nach dem Satz eines der größten Unterhaltungskünstler unserer Zeit sagen wir das. Denn, und nun war es tatsächlich so weit, am Morgen des 15. Januar fuhren wir grade mal los.
Ein sehr empfehlenswertes und mehr als reichhaltiges, wunderbares Frühstück in "Peter's Gute Backstube" in Gaggenau, serviert von einer vollkommen unerträglich ignoranten und hochnäsigen Mitarbeiterin, sollte uns den Tagesbeginn trotz etwas müder Äuglein (jaja, wenn man mal ein Weilchen nicht werktätig war, dann ist das morgens schon so eine Sache, da ist acht Uhr ziemlich früh...) recht angenehm gestalten.
Autobahn, okay, aber immerhin die sicherste Variante, was Schnee frei angeht. Und so halt über Basel, Aarau, Bern, Lausanne und Genf.
Wirklich Hammer! Null Stau, kaum Verkehr, sonnig und trocken, alles lässig; ein bissi überraschend war vielleicht, dass wir von Genf einen Grenzübergang nach Frankreich fuhren, also in die EU, der weder Grenzstation noch Grenzkontrollen oder gar Grenschützer hatte! Gut, ein Stück "Schleusersicherheit" war natürlich dadurch gegeben, dass da für LKW verboten war, die Strecke...
Inzwischen haben wir die ersten Nächte im WoMo schon hinter uns und auch - das war immer irgendwie im Hinterkopf - schon eines dieser unfassbar guten Baguette der französischen Nachbarn verspeist. DAS können sie wirklich (okay, okay, sie kicken auch gut!)!
Erste Nacht also schon im französischen, ein Stück hinter Genf, direkt an der noch jungen Rhone. Sehr schön war der Platz, allerdings wurde es nachts dermaßen kalt, dass die Scheibe vorne innen fror und von angenehm nicht die Rede sein konnte! Minus fünf Grad nachts!
Unser zweiter Tag war wieder ein "Fahrtag", wir erreichten nach einem gefahrenen Schnitt von 50 km/h (haha, klar, wir vermeiden ja die Autobahn...) am frühen Abend einen Stellplatz am Ortsrand von Montpellier. 12 bis 14 Grad tags, wenig kühler abends und nachts, das Mittelmeer direkt vor Augen. Wir aßen erneut von den Käse- Wurst- und Weinvorräten und von den guten, sündhaft teuren Baguette der Franzosen (da zahlst du schnell mal 1,90 EUR für zwei...).
Interessant zu beobachten war während den ersten Frankreich- Tagen, wie die Reiseleiterin der Gruppe sich in Frankreich schlug! Plötzlich gar nicht mehr diese (sonst doch vorhandene) ablehnende Haltung, plötzlich "ganz schön diese Gegend", "hier sollte man sich mal ein paar Monate umsehen" etc. Für alle, die es nicht wissen, das Wuschel ist üblicherweise (das hat alte, im früheren dienstlichen Bereich liegende Gründe) nicht sehr gut auf unsere westlichen Nachbarn zu sprechen. Wir hatten aber auch Glück, denn alle Kontakte mit Einheimischen verliefen sehr positiv.
Der erste Negativeindruck - für mich vor allem - entstand, als wir von Montpellier weg fuhren. Flamingos! Im Wasser standen jede Menge Flamingos! Und es gab absolut keinerlei Möglichkeit, mal anzuhalten oder sonst irgendwie ein Foto zu schießen. Aber daran waren auch nicht die Franzosen Schuld.
Inzwischen haben wir die Grenze nach Spanien überquert, und weil der Besuch des Klosters "Montserrat" ansteht (die Reiseleiterin sagte dies so), übernachteten wir in Vic, einer Stadt in den Pyrenäen. Nich grade warm dort, dafür ab dem frühen Abend Regen...
Was wir dringend brauchten - neben ein paar Kleinigkeiten zu essen - war ein Regulator für die spanische Gasflasche, die wir (leider ohne Regulator) ja schon von daheim mitbrachten. Nun, im Baumarkt gabs einen, aber natürlich passte der am Ende nicht; also werden wir morgen auf dem Weg zum Kloster noch einmal zu dem Baumarkt fahren...
Immerhin haben wir in Vic gut eingekauft, und das Abendessen war nicht übel (Spaghetti mit Tintenfisch und Kräutern, Salat), dafür hatte ich beim Weißwein nicht wirklich ein glückliches Händchen; vielleicht nehme ich den zum Kochen die Tage...
Klar, niemand wird überrascht sein, das Wuschel war dann noch ein wenig zu Fuß in der Stadt und brachte sogar ein paar Fotos mit.
Der Plan sieht vor, das Kloster Montserrat zu besuchen und dann weiter in Richtung Süden zu fahren. Ob wir jetzt schon zu cruisen anfangen, ist noch offen, ob wir uns relativ zügig in Richtung Malaga aufmachen (denn hier in Vic regnet das echt heftig), um in mildere und vor allem eher sonnige Gefilde zu kommen, wird man sehen.
In diesem Sinne, wir melden uns demnächst wieder über diesen link.
Herzliche Grüße an alle und bleibt wohlauf,
Marion & Tommy
Ein sehr empfehlenswertes und mehr als reichhaltiges, wunderbares Frühstück in "Peter's Gute Backstube" in Gaggenau, serviert von einer vollkommen unerträglich ignoranten und hochnäsigen Mitarbeiterin, sollte uns den Tagesbeginn trotz etwas müder Äuglein (jaja, wenn man mal ein Weilchen nicht werktätig war, dann ist das morgens schon so eine Sache, da ist acht Uhr ziemlich früh...) recht angenehm gestalten.
Autobahn, okay, aber immerhin die sicherste Variante, was Schnee frei angeht. Und so halt über Basel, Aarau, Bern, Lausanne und Genf.
Wirklich Hammer! Null Stau, kaum Verkehr, sonnig und trocken, alles lässig; ein bissi überraschend war vielleicht, dass wir von Genf einen Grenzübergang nach Frankreich fuhren, also in die EU, der weder Grenzstation noch Grenzkontrollen oder gar Grenschützer hatte! Gut, ein Stück "Schleusersicherheit" war natürlich dadurch gegeben, dass da für LKW verboten war, die Strecke...
Inzwischen haben wir die ersten Nächte im WoMo schon hinter uns und auch - das war immer irgendwie im Hinterkopf - schon eines dieser unfassbar guten Baguette der französischen Nachbarn verspeist. DAS können sie wirklich (okay, okay, sie kicken auch gut!)!
Aber die Sorge, dass wir verhungern, die braucht nun wirklich keiner haben, wir zuletzt. Und Heimweh auch nicht. Hat uns doch die liebe Wera ganz überraschend noch ein köstlich "Abschiedsgeschenk" als Wegzehrung mit auf die Reise gegeben. Gefreut haben wir uns darüber natürlich beide, ich noch mehr sogar, weil nämlich der Wein NICHT eingeschweißt war...
Erste Nacht also schon im französischen, ein Stück hinter Genf, direkt an der noch jungen Rhone. Sehr schön war der Platz, allerdings wurde es nachts dermaßen kalt, dass die Scheibe vorne innen fror und von angenehm nicht die Rede sein konnte! Minus fünf Grad nachts!
| Die ersten Baguette |
| Eisige Übernachtung in Seyssel/ F, an der Rhone |
Unser zweiter Tag war wieder ein "Fahrtag", wir erreichten nach einem gefahrenen Schnitt von 50 km/h (haha, klar, wir vermeiden ja die Autobahn...) am frühen Abend einen Stellplatz am Ortsrand von Montpellier. 12 bis 14 Grad tags, wenig kühler abends und nachts, das Mittelmeer direkt vor Augen. Wir aßen erneut von den Käse- Wurst- und Weinvorräten und von den guten, sündhaft teuren Baguette der Franzosen (da zahlst du schnell mal 1,90 EUR für zwei...).
Interessant zu beobachten war während den ersten Frankreich- Tagen, wie die Reiseleiterin der Gruppe sich in Frankreich schlug! Plötzlich gar nicht mehr diese (sonst doch vorhandene) ablehnende Haltung, plötzlich "ganz schön diese Gegend", "hier sollte man sich mal ein paar Monate umsehen" etc. Für alle, die es nicht wissen, das Wuschel ist üblicherweise (das hat alte, im früheren dienstlichen Bereich liegende Gründe) nicht sehr gut auf unsere westlichen Nachbarn zu sprechen. Wir hatten aber auch Glück, denn alle Kontakte mit Einheimischen verliefen sehr positiv.
Der erste Negativeindruck - für mich vor allem - entstand, als wir von Montpellier weg fuhren. Flamingos! Im Wasser standen jede Menge Flamingos! Und es gab absolut keinerlei Möglichkeit, mal anzuhalten oder sonst irgendwie ein Foto zu schießen. Aber daran waren auch nicht die Franzosen Schuld.
| Im Rhonetal |
| Unterwegs und sehr französische Anblicke |
Was wir dringend brauchten - neben ein paar Kleinigkeiten zu essen - war ein Regulator für die spanische Gasflasche, die wir (leider ohne Regulator) ja schon von daheim mitbrachten. Nun, im Baumarkt gabs einen, aber natürlich passte der am Ende nicht; also werden wir morgen auf dem Weg zum Kloster noch einmal zu dem Baumarkt fahren...
Immerhin haben wir in Vic gut eingekauft, und das Abendessen war nicht übel (Spaghetti mit Tintenfisch und Kräutern, Salat), dafür hatte ich beim Weißwein nicht wirklich ein glückliches Händchen; vielleicht nehme ich den zum Kochen die Tage...
Klar, niemand wird überrascht sein, das Wuschel war dann noch ein wenig zu Fuß in der Stadt und brachte sogar ein paar Fotos mit.
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| In Vic in den Pyrenäen |
Der Plan sieht vor, das Kloster Montserrat zu besuchen und dann weiter in Richtung Süden zu fahren. Ob wir jetzt schon zu cruisen anfangen, ist noch offen, ob wir uns relativ zügig in Richtung Malaga aufmachen (denn hier in Vic regnet das echt heftig), um in mildere und vor allem eher sonnige Gefilde zu kommen, wird man sehen.
In diesem Sinne, wir melden uns demnächst wieder über diesen link.
Herzliche Grüße an alle und bleibt wohlauf,
Marion & Tommy



Na ihr Turteltäubchen - hört sich alles sehr gut an - wären gern dabei - euch viel Spaß.
AntwortenLöschenKarl und Bine